Kunsthaus Hamburg

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30. August - 24. Oktober 2010 Heinz Glüsing. Zwei Handlängen

Eröffnung: Montag 30. August 2010 um 19:00 Uhr
Geöffnet: Di - So 11 - 18 Uhr



Am 11. September 2010 wird der in Hamburg geborene Künstler Heinz Glüsing 90 Jahre alt. Nach einer Handwerkslehre zum Schornsteinfeger und nach Kriegsteilnahme studierte er an der Kunsthochschule in Hamburg zunächst 1946 - 1950 bei den Professoren Willy Tietze und Erich Hartmann Malerei, dann, 1954 - 1956 bei Prof. Theo Ortner Wandmalerei. Zwischen 1957 und 1974 erhielt Glüsing viele Aufträge zur Wandgestaltung im öffentlichen Raum (u.a. U-Bahn Alter Teichweg/Hammer Kirche). Von 1966 - 1979 unterrichtete er als Dozent für Zeichnen und Freies Gestalten an der Fachhochschule Hamburg.

Ab 1976 zieht sich der Künstler mehr und mehr ins Atelier zurück, malt Stillleben sowie Bilder von Masken und Puppen. Zudem entscheidet sich Glüsing für das Konzept des „kleinen Formats“ (16 x 23,5 cm). Er malt, mit einer Reisestaffelei ausgerüstet, vor Ort unberührte Landschaften, die er auf ausgedehnten Touren nach China, Tibet, Nepal, Spanien, Griechenland, Italien für sich entdeckt.

Glüsings umfangreiches Wirken für die Kunst Hamburgs als Wandgestalter, Dozent und Maler wird zeitgleich zur Ausstellungseröffnung mit der Verleihung der Senator Biermann-Ratjen-Medaille der Stadt Hamburg gewürdigt.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog (€ 16,80) mit Texten von Helmut R. Leppien, Hans Platschek und Claus Mewes im Verlag der Fachbuchhandlung Sautter & Lackmann.

Zur Ausstellungseröffnung am 30. August 2010, 19 Uhr, sprechen der Staatsrat in der Behörde für Kultur, Sport und Medien, Dr. Nikolas Hill, Manfred Eichel (Berlin) und Claus Mewes.

ACHTUNG: Die Ausstellung wurde auf 14 Tage verlängert - bis 24. Oktober 2010.

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